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Der Freundeskreis Arusha/ Tanzania ist ein Verein mit Sitz in Woldegk (Mecklenburg-Vorpommern). Wir unterstützen die Massai am Mount Meru, finanzieren Vorschulen, die Ausbildung von Lehrern, Wasserleitungen und haben eine kleine Krankenstation gebaut. Wir setzen auf Hilfe zur Selbsthilfe. Das heißt, wir sammeln das Geld und kümmern uns mit den Massai gemeinsam um die Umsetzung der Projekte. |
Termine für 2013
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Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins, wir stecken mitten in den Vorbereitungen zum Tansaniatag und zu unserem 11. Benefizessen. Damit beschäftigt sich auch unser neuer Ole-Newsletter, der gerade fertig geworden ist. Bitte den 13. September im Kalender schonmal vormerken. Wir wünschen uns viele Anmeldungen.
Viel Spaß beim Lesen!
Der Freundeskreis Arusha/ Tanzania geht mit der Zeit - wir twittern jetzt auch. Unter twitter.com/massaihelfen können Sie uns folgen. Dort gibt es Kurz-Infos zum Vereinsleben.
Twitter ist eine Art "SMS an alle" und zusätzlich eine Mischung aus Chat und Blog. Um uns zu folgen, müssen Sie sich nicht bei Twitter anmelden. Wer uns allerdings Nachrichten schicken will, der muss sich registrieren. Der Dienst ist frei zugänglich und kostenlos. Infos zum Verein gibt es aber natürlich auch weiterhin auf facebook und dieser Seite.
Wieder haben sich Grundschüler für den Freundeskreis ins Zeug gelegt. Die Pestalozzi-Schule in Prenzlau hat am 15. April zum Spendenlauf gerufen. Nach bewährtem Muster ließen sich die Kinder ihre Ausdauer von Sponsoren bezahlen. So mancher Schüler wuchs über sich hinaus, berichtete unser Vereinsmitglied Karin Haase. Sie ist Lehrerin in Prenzlau.
Eine Hälfte des erlaufenen Geldes ist für die Kinder selbst und ihre Schule. Die andere Hälfte kommt nun unserem Verein zugute: insgesamt 1.700 Euro! Direktor Jörg Wesenberg übergab die Spende vor kurzem im Beisein der Schüler an unseren Vereinsvorsitzenden Harald Pfeiffer. Wir sagen: DANKESCHÖN für so viel schweißtreibenden Einsatz!
Die Kindergartenschule Hekima in Oldonyosambu ist die Patenschule der Prenzlauer Kinder. Das Geld wird deshalb in erster Linie dort eingesetzt, versprach Harald Pfeiffer bei der Übergabe. Zum Beispiel soll der Klassenraum in Hekima neu gestrichen werden, auch ein neuer Spielplatz ist geplant.

Als kleines Dankeschön hatte unser Vereinsvorsitzender ein großes Plakat im Gepäck, das über die tansanische Patenschule informiert. Solche Plakate haben wir kürzlich für alle deutschen Patenschulen unserer vier Vereinsschulen angefertigt.
Unser Freundeskreis hat eine Spende vom Polizeipräsidium Neubrandenburg bekommen. Es hatte im April zum traditionellen Benefizkonzert in die Konzertkirche geladen. Die Neubrandenburger Philharmonie spielte vor ausverkauftem Haus unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Malzew musikalische Highlights aus bekannten Opern.
Ein großer Teil des Erlöses dieses Abends kommt in diesem Jahr unheilbar kranken Menschen in drei Hospizen zu Gute. Aber auch viele andere karitative Vereine dürfen sich über Geldspenden freuen. Wir haben 1000 Euro für unsere Projekte in Tansania erhalten. Dafür bedanken wir uns herzlich!
An dieser Stelle schon mal der Hinweis auf das dann 19. Benefizkonzert im kommenden Jahr. Der Termin steht schon fest: es soll am 5. April 2014 stattfinden, wieder in der Konzertkirche. Karten können schon jetzt im Polizeipräsidium Neubrandenburg bestellt werden unter 0395 5582-2210.
Zehn Jahre Freundeskreis, fünf davon als Verein – wir haben einiges zu feiern in diesem Jahr. Und solche Jubiläen sind natürlich eine gute Gelegenheit, zurück und auch nach vorn zu schauen, Wir haben das am 19. April bei unserer Mitgliederversammlung getan. 30 unserer aktuell 127 Mitglieder waren im Restaurant „Zum Kronprinzen“ in Strasburg dabei.
Wir haben hier in den News immer wieder über die kleinen und großen Fortschritte unserer Vereinsarbeit berichtet. Höhepunkt des vergangenen Jahres war dabei ganz sicher im Oktober die Einweihung der Krankenstation in Oldonyowas mit einem großen bunten Fest (Foto). Grundlegende medizinische Hilfe etwa bei Malaria oder Geburten soll sie den Massai in der abgelegenen Region bieten. Möglich war uns das Projekt nur dank großzügiger Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Es steuerte etwa zwei Drittel der Kosten von insgesamt rund 55.000 Euro bei. Und die Investition zahlt sich aus: die ersten Babys sind schon in der Krankenstation zur Welt gekommen.
Das Spendenaufkommen unseres Vereins ist erneut gestiegen. Insgesamt konnte der Freundeskreis für das vergangene Jahr 98.000 Euro Einnahmen verbuchen, inklusive der Förderung durch das BMZ. Viele große und kleine Spenden sind bei uns eingegangen. Von der Polizei über die OVVD bis hin zu privaten Zuwendungen reicht die Spanne. Besonders beliebt sind die so genannten Patenschaften, denn mit nur 30 Euro können Paten das Schulessen eines Kindes für ein Jahr finanzieren. Ein Großer Dank geht auch an die Schulen hier in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, die unser Spendenkonto gefüllt haben, weil sie Benefizläufe organisierten. Mit einem Erlös von mehr als 10.000 Euro waren auch der Tansaniatag und das traditionelle Benefizessen wieder erfolgreiche Höhepunkte in der Vereinsarbeit.
Das Geld ohne Verluste in die Bildungs- und Wasserprojekte in Tansania zu investieren, ist nicht immer einfach und muss vor allem ständig kontrolliert werden. Der Aufwand dafür steigt. Konnten wir in den ersten vier Vereinsjahren Mitgliedsbeiträge – die speziell für Verwaltungskosten wie Briefmarken, Flyer oder Kontroll-Reisen gedacht sind – jeweils in Spenden umwandeln, gelang es uns 2012 erstmals nicht. Mit nur 4,25 Prozent Verwaltungskosten haben wir dennoch ein gutes Ergebnis erzielt. Unser erklärtes Ziel bleibt es aber auch in Zukunft, dass 100 Prozent der Spendengelder direkt in die Vereinsprojekte fließen. Mehr Verwaltungsaufwand bedeutet deshalb für uns, wir brauchen mehr Mitgliedsbeiträge, also mehr Mitglieder.
Vier Reisen ins Projektgebiet wurden 2012 organisiert und durchgeführt. Insgesamt flogen rund 20 Mitglieder und Freundes des Vereins auf eigene Kosten nach Tansania, um unsere Vorschulen und die Krankenstation zu besuchen, die Vereinsarbeit vor Ort kennen zu lernen und natürlich auch das Leben der Menschen in der Massai-Steppe. Umgekehrt besuchten uns drei tansanische Freunde in Mecklenburg-Vorpommern.
Nicht realisieren konnten wir bisher unser AVETOS-Projekt, mit dem junge Massai in verschiedenen Berufen ausgebildet werden sollten. Zum einen arbeiten wir immer noch daran, dass AVETOS in Tansania als NGO eingetragen wird. Zum anderen gab es Probleme mit deutschen Partnern. Das Projekt ist deshalb vorerst zurück gestellt.

Wir haben auf unserer Mitgliederversammlung auch einen neuen Vorstand gewählt. Er besteht nach einer Satzungsänderung nun aus 5 Mitgliedern. Alter und neuer Vorsitzender des Freundeskreises Arusha/ Tanzania ist Harald Pfeiffer, sein Stellvertreter ist Matthias Görlitz, um die Finanzen kümmern sich künftig Ulf Schnell und Jörg Pommerening, die Öffentlichkeitsarbeit liegt in den Händen von Steffi Schwabbauer. Für ihre Vorstandsarbeit in den vergangenen vier Jahren danken wir Pastor Eckhard Kändler (Foto rechts) und Enrico Köppen, die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierten. Besonderer Dank ging auch an Achim Ehlert für sein außerordentliches Engagement im Verein und an Rüdiger Behrendt (Foto links, mit Harald Pfeiffer). Er hat Anfang des Jahres auf der ersten Etappe seiner Fahrradtour durch Afrika rund 4500 Euro für den Freundeskreis erstrampelt.
Hauptaufgabe in diesem Jahr wird es sein, unsere vorhandenen Projekte – vier Kindergartenschulen, die Ausbildung von Lehrern und die Kontrolle der Krankenstation – voranzutreiben. Insbesondere erhoffen wir uns einen Zuwachs an Schulkindern. Zurzeit werden 205 Mädchen und Jungen unterrichtet, sie alle erhalten täglich eine kostenlose Tasse Maisbrei. Eine Grundschule für „unsere“ Massaikinder haben wir nicht aus den Augen verloren, allerdings müssen wir dafür unsere finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten überprüfen und uns nach weiteren Fördertöpfen umsehen. Auch muss dafür ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden. Das alles wird Zeit brauchen. Und es braucht natürlich auch Geld. Deshalb freuen wir uns über jede Spende und über jedes neue Mitglied im Freundeskreis Arusha/Tanzania.
Das Benefizessen wird eine Woche früher als ursprünglich geplant stattfinden und zwar am 13. September 2013 um 19:00 Uhr in der Stadt- und Kongresshalle Strasburg.
Anmeldungen werden von Harald Pfeiffer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bereits gern entgegen genommen.
Ende März ist der Container, den wir Ende November in Deutschland beluden (Artikel "Beladen des Containers") in Tansania angekommen.

Der lange Transport zur See und auf tansanischen Straßen und das "Begutachten" der Gegenstände durch die Zollbehörden haben an einigen Gegenständen Spuren hinerlassen, insgesamt sind die Schäden aber geringer, als befürchtet.

Vereinsvorsitzender Harald Pfeiffer und unser tansanischer Mitarbeiter Freddy beginnen mit der Entladung am frühen Morgen, sofort nach Ankunft des Containers in Oldonyosambu.


Kurz darauf trafen auch einige Massai ein, die gerade bei den größeren medizinischen Gegenständen das Entladen ohne Gabelstapler überhaupt erst ermöglichten.


Um 14 Uhr waren alle medizinischen Geräte in unserem Hospital. Die restlichen Gegenstände wurde zunächst in einem Klassenraum in Bethsaida zwischengelagert, den nun ein Wachmann bewacht. Gemeinsam mit dem Doktor und den Bürgermeistern aß Vereinsvorsitzender Harald Pfeiffer anschließend Mittag.
Die Baumassnahmen am Schulkomplex in Losinoni Juu sind abgeschlossen. Gemeinsam mit Pastor Mahawe und unserer tansanischen Mitarbeiterin Glory sah sich Vereinsvorsitzender Harald Pfeiffer das Ergebnis der Baumassnahmen an.

Insgesamt gab es drei kleinere Mängel, die am nächsten Tag sofort abgestellt wurden. Danach wurden die offenen Rechnungen bezahlt - insgesamt 13,8 Millionen Tansanische Schilling.

Beide Klassenräume wurden innen neu gestrichen, zwei Wassertanks à 5000 Liter aufgestellt und ein kleines Haus für die Toiletten gebaut. Eine Seite für die Jungen, die andere für die Mädchen. Im Waschraum lernen die Kinder sich richtig zu waschen.

Die Wand wurde - was in Tansania nicht überall üblich ist - in der Erde verankert. Dies hat sich bereits bewährt, da es starken Regen gab und keine Erde weggespült wurde.

Auch wurde das Büro noch einmal unterteilt, um so dem "Headteacher" einen eigenen Raum zu geben.

Der Vereinsvorsitzende Harald Pfeiffer war zufrieden und stellte bei diesem Besuch fest, dass alles einen sehr guten Eindruck macht.

Die ersten Kinder wurden in unserem Hospital geboren! Den stolzen Müttern überreichte unser Vereinsvorsitzender Harald ein Begrüßungsgeschenk.
Die Geburten sind ein Zeichen dafür, dass das Hospital von den Frauen angenommen wird und somit die Investition des Vereins Früchte trägt.
Am 15. Februar erblickte der Junge NGANACHE MESEYEKI das Licht der Welt, als siebtes Kind seiner Mutter Baraka. Fünf seiner Geschwister starben jedoch bereits. Diese, für uns kaum vorstellbar hohe Kindersterblichkeit ist eine der Motivationen für den Betrieb des Hospitals.
Das zweite Kind unseres Hospitals kam am 28. Februar das Mädchen MARIAM ELIBARIKI zur Welt.
Am 2. März wurde das Mädchen NDESHI ELISAMIA geboren.
Als vorerst letztes im Hospital geborenes Kind kam am 19. März der Junge ELISANA ELIKOMBOA auf die Welt.
Allen Kindern geht es gut, sie sind gesund und munter. Dem Team unseres Hospitals möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal für ihre gute Arbeit danken.
Das Personal des Spitals (v.l.n.r.): Krankenschwester Frau RAHELI L.MASIKAWA, die Ärztin Frau ZIPPORAH ACHIENG’ NYAURAH und die Assistentin Frau JUSTINA MPANJU.
Schöne Neuigkeiten aus unserer Kindergartenschule in Losinoni Juu: dort gibt es jetzt endlich Toiletten für die Kinder. Die Bauarbeiten für das Sanitärgebäude sind abgeschlossen, wie uns die aktuellen Bilder zeigen. Sechs Toiletten stehen den Kindern nun zur Verfügung. Vorher gab es hier lediglich eine, deren Zustand wir hier lieber nicht noch einmal beschreiben wollen.
2006 und 2007 ist die Schule in Losinoni Juu dank Spendengeldern gebaut worden. Zurzeit lernen dort 86 Kinder. Im Zuge der Bauarbeiten ist jetzt auch ein Büro für die drei Lehrerinnen und Lehrer entstanden.
Außerdem haben die Bauarbeiter eine Mauer gezogen. Sie soll Erosion verhindern, denn die Schule liegt auf einem Berg. Bei heftigem Regen kann der Boden nun nicht mehr so stark abgetragen werden. Auch einen Wassertank und Wasserrinnen hat die Schule nun.
Die Bauarbeiten haben umgerechnet etwa 10.400 Euro gekostet. Wie alle unsere Projekte war auch dieses dank vieler Spender möglich. Und wie immer haben wir den Bauauftrag an lokale Handwerker vergeben.
Viele Menschen haben im vergangenen Jahr für die Arbeit des Freundeskreises und damit für unsere Projekte Geld gespendet. Mit einem Abendessen bedankten wir uns am vergangenen Freitag bei den größten Sponsoren und Unterstützern. Wir trafen uns mit rund 20 Gästen im Restaurant "Straußenfarm" in Neu Käbelich und es gab natürlich: Strauß.
Unter anderen kamen Steffen Vollrath, Geschäftsführer der Asklepios-Klinik Pasewalk, Polizeihauptkommissar Torsten Dowe in Vertretung des Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, Knut Abramowski, Strasburgs Bürgermeister Norbert Raulin und Landwirt Friedrich-Ernst Wilfarth aus Kreckow.
Unser Vereinsvorsitzender Harald Pfeiffer, gerade von einer Kurzreise nach Tansania zurückgekehrt, berichtete von den Kindergartenschulen und der kleinen Krankenstation im Projektgebiet, die wir finanziert haben, und betonte noch einmal das Hauptanliegen des Vereins: Bildung für Massai-Kinder.
Davon zeigte sich zum Beispiel Torsten Dowe beeindruckt. "Das ist eine super Sache, bei der die Bevölkerung auch den Gedanken sieht: was ich gebe, kommt an", sagte er und überreichte im Namen des Polizeipräsidenten ein Geschenk an Pfeiffer (Foto). Seit vielen Jahren schon organisieren Polizei und Gewerkschaft der Polizei Benefizkonzerte mit der Neubrandenburger Philharmonie. Im vergangenen Jahr ging ein Teil des Erlöses an unseren Freundeskreis. Wir durften uns über 1000 Euro freuen. Auch 2013, so kündigte Torsten Dowe an, soll es eine solche Spende wieder geben.
Ralf Miereck (Foto unten, rechts) von der ACTA Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Demmin und Mitglied im Lions Club Neubrandenburg kündigte eine weitere Zusammenarbeit mit unserem Verein an. In der Weihnachtszeit hatten die Lions beim Glühweinverkauf in Neubrandenburg Geld für den Freundeskreis gesammelt.
Zu den besonders spendablen Sponsoren gehörte auch im vergangenen Jahr unser Vereinsmitglied Matthias Görlitz. Er leitet einen Rewe-Supermarkt in Berlin. Zum Sponsorentreffen hat er uns einen neuen Image-Film über den Freundeskreis und seine Projekte vorgestellt. Er wird demnächst hier auf unserer Internetseite zu sehen sein.
Ein Wermutstropfen bleibt allerdings. Unser Spenden-Container hängt derzeit ohne ersichtlichen Grund im Hafen von Daressalam fest. Wir können leider nicht sagen, wann er im Projektgebiet ankommt. Ende 2012 hatten wir in einer außerordentlichen Spendenaktion Geld für diesen Container-Transport gesammelt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass wir dafür keine Fördergelder aquirieren können. In beispiellos kurzer Zeit kamen die dafür notwendigen 6000 Euro zusammen - und wir konnten den Container auf den Weg schicken. Darin sind vor allem medizinische Geräte für die Krankenstation in Oldonyowas, die die Asklepios-Klinik Pasewalk gespendet hat. Nun also ist die wertvolle Fracht zwar in Tansania angekommen. Aber eben noch nicht am Ziel.
Dennoch: Wir lassen nicht locker und bleiben weiter dran. Und wir danken allen Spendern des vergangenen Jahres. "Bitte lassen Sie nicht nach und tragen unsere Sache weiter", sagte Harald Pfeiffer zum Abschluss des Sponsorentreffens und fügte hinzu: "Ich verspreche, kein Geld geht verloren!"
Unser Vereinsmitglid Achim Ehlert hat im Nordkurier über den Freundeskreis berichtet. Konkret ging es um unser erstes Kindersportfest in Oldonyo Sambu, einem Ort in unserem Projektgebiet. Hier der Artikel:
Fußball-Amateure: Großes Engagement auch in Tansania
Der Neubrandenburger Achim Ehlert ist im Seenplatte-Kreis durch sein sportliches Ehrenamt bekannt – doch er setzt sich auch für die Afrika-Hilfe ein.
Neubrandenburg. „Wir haben vor Kurzem das erste Kinder- und Sportfest für unsere vier Kindergartenschulen organisiert. Die meisten Kinder haben dafür das erste Mal in ihrem Leben ihr Dorf verlassen und sind per Auto zum Festplatz gebracht worden. Allein das war schon ein kleines Abenteuer“, strahlt Achim Ehlert über das ganze Gesicht. Ehlert ist in seiner Heimatstadt Neubrandenburg und Umgebung durch sein sportliches Engagement bekannt. Der Viertorestädter ist aber auch seit Jahren im Verein „Freundeskreis Arusha Tanzania“ (Sitz in Woldegk) für Massai-Kinder in Tansania aktiv. Jüngst konnte der Verein, der auf Sponsoren und Spender angewiesen ist, für rund 250 Mädchen und Jungen aus der Massai-Steppe am Rande des Mount Meru ein Kinder- und Sportfest veranstalten.
„Das hat allen viel Freude bereitet“, sagt der 55-Jährige, der in Neubrandenburg als Kassenprüfer für den Kreisfußballverband (KFV) Mecklenburger Seenplatte-Vorpommern und für den SC Neubrandenburg tätig ist. Zudem kümmert sich der gebürtige Strasburger um die Finanzen innerhalb des „Freundeskreises Arusha Tanzania“.
Bei einem Schultreffen kam Achim Ehlert mit dem Vereinsvorsitzenden Harald Pfeiffer in Kontakt, und die Faszination für das Afrika-Projekt begann. „Da kann man unendlich viel Energie reinstecken“, so Ehlert. Der Verein finanziert Vorschulen, kümmert sich um die Lehrer-Ausbildung, hat Wasserleitungen und eine kleine Krankenstation gebaut.
Beim Kinder- und Sportfest wurde um die Wette gelaufen, gesungen, ein Wissenstest und ein Fußballturnier ausgetragen. Die vier Schulen, die der Verein mittlerweile aufgebaut hat, traten gegeneinander an. In der Summe aller Wettbewerbe setzte sich die Schule „Bethsaida“ durch und gewann einen Tagesausflug in den Tarangire-Nationalpark.
„Denn viele Leute von dort haben die Schönheit der Natur in ihrem Land noch nie erlebt“, sagt Achim Ehlert, der schon einige Mal die Schulen in Afrika besuchte, und ergänzt: „Weil es für alle Beteiligten so schön war, wollen wir im nächsten Jahr das zweite Kinder- und Sportfest folgen lassen.“
Quelle: Nordkurier
Wie wir heute erfahren haben, ist Bischof Thomas O. Laiser gestern im Krankenhaus von Arusha gestorben. Er war schon längere Zeit sehr krank.
Thomas O. Laiser war Bischof der Arusha-Diözese der ELCT, der Evangelisch-Lutherischen Kirche Tansanias. Er war uns ein wichtiger Partner in der Arbeit in unseren Projektgebieten, konnte Rat geben und helfen. 2008 hat er sogar persönlich den Gottesdienst zur Einweihung unserer Wasserstation in Bethsaida gehalten (Foto).
Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten!
Es ist vollbracht! Unser Vereinsmitglied Rüdiger Behrendt aus Pasewalk hat die erste Etappe seiner großen Afrika-Fahrradtour bewältigt. Zweieinhalb Wochen ging es durch Ägypten, von Port Said über Kairo quer durch die libysche Wüste nach Luxor. Genau 1637 Kilometer hat er in den Radler-Waden und ist jetzt mit dem Nachtzug auf dem Weg nach Kairo. Von dort geht es dann Sonntag per Flugzeug wieder Richtung Heimat.
Das Spendenbarometer seiner Tour ist zuletzt sogar noch einmal angestiegen. Mit 262 Cent wird nun jeder Kilometer seiner Route belohnt. Die Sponsoren kommen unter anderem aus Pasewalk, Strasburg, Nürnberg, München und Barcelona. 4288,94 Euro hat er so für unseren Freundeskreis Arusha/ Tanzania gesammelt. Ein großer Erfolg! DANKESCHÖN!
Jetzt sind wir gespannt auf den Reisebericht von Rüdiger. Einen kleinen Vorgeschmack gab's heute Nachmittag schonmal auf NDR 1 Radio MV. Moderator Marco Voigt telefonierte mit Rüdiger (der gemütlich in seinem Hotelzimmer in Luxor saß) und löcherte ihn mit Fragen - und das alles live auf dem Sender!
Infos zu Rüdigers Tour auch hier: http://www.transafrika.info/
NACHTRAG Der Nordkurier hat sich am 4. Februar noch einmal ausführlich Rüdiger und seiner Tour gewidmet:
Der Weiße und die Einsamkeit
Er fährt 10.000 Kilometer quer durch Afrika, nicht etwa im klimatisierten Bus oder in der bequemen Limousine. Rüdiger Behrendt aus Pasewalk fährt mit dem Fahrrad und er fährt allein. Den sogenannten „schwarzen Kontinent“ hat er in zehn Etappen eingeteilt, von denen er jährlich eine bewältigen will. Der 40-jährige Unternehmer und Kommunalpolitiker ist jedoch kein unerfahrener Tourist. In den vergangenen 20 Jahren hat er mehr als 80 Länder bereist. Seine neueste Tour voller Sand, voller Selbstgespräche und voller Gastfreundschaft nähert sich heute dem ersten Ziel. Unser Reporter Matthias Lanin sprach mit Rüdiger Behrendt im ägyptischen Luxor, der Endstation der ersten Etappe nach 1637 Kilometern in 18 Tagen.
Wie geht es Ihnen?
Ich bin müde, gehe früh schlafen und schlafe auch eine Stunde länger als sonst. Ansonsten fühle ich mich beim Radfahren selbst topfit. Die letzten zwei Wochen waren ja auch Training. Nur meine Knie schmerzen abends beim Hinsetzen ein wenig.
Was tut unterwegs am meisten weh?
Hmmm, tagsüber wohl der Hintern.
Obwohl Sie extra so einen handgefertigten Ledersattel aus England angebaut haben?
Den B17 von Brooks. Ja, ohne den wäre es schlimmer oder nicht auszuhalten. Ein Sattel darf sich weder bei Sonne, noch bei Regen verformen, weil mein Hintern es auch nicht tut. Er darf nirgends scheuern, nicht abfärben und er darf nicht quietschen.
Ist es in Afrika heiß oder heiß?
Jetzt im Januar geht es eigentlich. Nur von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr habe ich hier Temperaturen von 35 Grad Celsius und mehr.
Im Schatten?
Hier gibt es keinen in der Wüste. Aber es ist ja nie schwül, abends dafür schnell kalt. Im Norden, also am Anfang der Fahrt, hatte ich in Ägypten nachts teilweise nur fünf Grad. Die Leute hier bewundern mich dafür, dass ich bei dieser Kälte draußen im Zelt schlafe. Manche gaben mir Decken, weil sie nicht ansatzweise ahnen, wie gut mein Daunenschlafsack funktioniert.
Wer ist schuld daran, dass Sie allein durch die Wüste fahren?
Vor zehn Jahren traf ich in Tansania mal eine Truppe, die Afrika von Nord nach Süd durchradelte. Das wollte ich auch. Und die zurückliegenden Fahrradtouren gaben mir das Wissen und die Fähigkeiten, es jetzt endlich zu versuchen.
Wann hören Sie in der Wüste mit dem Denken auf?
Wenn der Gegenwind einsetzt. Ungebremst, brutal von vorn und ein Abflauen nicht in Sicht ist. Dann schaue ich auf den Kilometerzähler und teile mir die Reststrecke in kleine Etappen ein und die unterteile ich dann nochmals. Jedes Etäppchen ein Erfolg, ein Grund zur Freude. Manchmal fluche und schimpfe ich dann auch laut.
Welche Ablenkungen erlauben Sie sich unterwegs?
Die Wüste ist so überraschend und schön, jeder Kilometer ist anders. Das Schauen und Gucken ist Ablenkung genug. Auf der letzten Etappe höre ich manchmal Musik, nehme die Ohrstöpsel aber raus, wenn ich Behausungen erreiche, weil ich sonst die Hunde nicht höre, bevor sie mich angreifen.
Wie sah und sieht Ihre Diät unterwegs aus?
Viel Platz zum Transportieren von Lebensmitteln gibts auf dem Fahrrad nicht. Also esse ich in den Oasen, meist Hühnchen oder Falafel, auch Bananen und Orangen kaufe ich mir gern. Kekse nehme ich mir auf die Wüstenetappen mit, das muss zur Not ausreichen. Ich wurde jedoch abends immer an meinen Übernachtungsstationen von den Soldaten, Polizisten oder Sanitätern zum gemeinsamen Abendrot gebeten. Das ist dann vegetarisch, aber meist super lecker und immer wirklich reichlich.
Wie lange hat die Planung der Tour gedauert?
Es begann mit der Flugbuchung im April 2012. Seitdem sammele ich Informationen und Daten. So viel war aufgrund der Erfahrungen früherer Fahrradtouren gar nicht vorzubereiten. Aber entscheidender war für mich das Hilfsprojekt. Dafür habe ich seit April Spender akquiriert, erst in der Vorweihnachtszeit bis jetzt hat sich da eine Dynamik entwickelt.
Spenden?
Genau, ich bin Mitglied im Freundeskreis Arusha-Tanzania, der den Massai am Mount Meru hilft. Wir finanzieren Vorschulen, die Ausbildung von Lehrern, Wasserleitungen und haben eine kleine Krankenstation aufgebaut. In den letzten 20 Jahren lernte ich auf meinen Reisen viele Länder der dritten Welt kennen. Dort sah ich das vielfältige Engagement der unterschiedlichsten Hilfsorganisationen und bei näherer Betrachtung und dem Gespräch mit Einheimischen fiel mir jedoch auf, dass das Engagement häufig eine ganz andere Wirkung erzielt, als angedacht war. Die Hilfsorganisationen schienen mir eine mitleidslose Mitleidsindustrie zu sein, die ihren Spendern eine nicht existente Illusion verkauft, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Und Sie machen das anders?
Bei uns machen Hilfsgelder nicht nur europäische Funktionäre dick, sondern sie kommen wirklich vor Ort an. Und zwar in Projekten, die die Lebenssituation der Menschen langfristig verbessern. Die Gelder von der Radtour werden zum Beispiel hundertprozentig dafür ausgegeben, dass Kinder und Lehrer in den von uns betreuten Schulen Fahrräder bekommen. Und wir wollen Fahrradwerkstätten einrichten und Mechaniker ausbilden.
Kann man noch spenden?
Ja, alle Infos gibt es unter transafrika.info.
Sie fahren also für dieses hehre Ziel?
Nein. Ich fahre für mich ganz persönlich, weil ich es will. Die Spendensache ist ein positiver Nebeneffekt.
Was nehmen Sie mit nach Hause?
Viele Eindrücke und völlig neue Bilder. Auch schaltet man drei Wochen perfekt ab, weil man rund um die Uhr mit sich und der Radtour zu tun hat.
Was war Ihre schönste Afrika-Erfahrung bisher?
Definitiv die Gastfreundschaft! Als ich die Magenprobleme hatte und abends total abgekämpft an einer Rettungswache des Roten Halbmondes ankam und die sofort zu meinem Übernachtungswunsch ja sagten, da standen mir fast die Tränen in den Augen. Und solche Geschichten wiederholen sich hier - außerhalb der Touristenzentren - fast täglich. Ich kriege am Tag weit mehr Tee-Einladungen, als ich trinken könnte, und keiner versucht mir etwas zu verkaufen, alle wollen nur wissen, warum dieser weiße Idiot mit dem Fahrrad fährt und nicht mit dem Bus.
Quelle: Nordkurier
Er radelt und radelt und radelt .... und wird offensichtlich nicht müde - auch wenn es auf diesem Foto so aussieht, der Schein trügt.

Unser Vereinsmitglied Rüdiger Behrendt absolviert gerade die allererste Etappe seiner Transafrika-Tour. Sie führt ihn 2 Wochen lang durch Ägypten. Die 1000-Kilometer-Marke hat er diese Woche locker geknackt. Knapp 1900 Kilometer sollen es insgesamt werden. Ob das klappt, müssen wir abwarten, denn Rüdiger hatte ein paar Widrigkeiten zu überwinden - als da wären: Magenprobleme. Er musste ja unbedingt europäische Pizza probieren.... Seine Sanitäter hat er getwittert:

Aber egal, wie weit es am Ende geht, wir sind auf jeden Fall extrem beeindruckt von deiner Strampelei, Rüdiger!
Und wir hoffen, dass es dein Fahrrad auch wieder nach Hause schafft... (das Gefährt soll ein begehrtes Tauschobjekt sein, in diesem Fall hätte es einen Esel dafür gegeben) 
Rüdiger tut das alles als großer Radsportfan nicht nur für sich selbst - er ist ganz allein unterwegs -, sondern er sammelt ganz nebenbei auch noch Geld für unseren Freundeskreis Arusha/ Tanzania. Er hat viele Sponsoren gefunden, die ihn für die Plackerei bezahlen. Wer will, gibt ein paar Cent pro gefahrenen Kilometer. Das Geld kommt dem Verein zugute. Das Spendenbarometer steht aktuell bei 252 Cent pro Kilometer. Einsteigen ist immernoch erlaubt!
Infos zu Rüdigers Reise samt kleinen Berichten und seinem Plan, in den kommenden Jahren ganz Afrika von Nord nach Süd mit dem Fahrrad zu durchqueren, gibt's hier: http://www.transafrika.info/



